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SVMMO

Hiphop in Deutschland ist nicht mehr real? Nur noch Poser und Blender? Hoffnung kommt aus dem Süden Deutschlands. Ein junger Stuttgarter hat es sich auf die Fahnen geschrieben, den Deutschrap wieder zurück zu seinen Wurzeln zu bringen. Zurück zu Qualität statt Quantität, zurück zu Anspruch und Reimkunst, Härte und Realness. Die Hoffnung ist gerade einmal 21 Jahre alt, aber sie hat schon Künstler wie Kool Savas aufhorchen lassen. 

Ihr Name ist SVMMO – dahinter steckt ein Stuttgarter Junge, der sich bei der Namensgebung von seinem Vornamen Sami hat inspirieren lassen. Das A wird zum V – er zeigt der Welt, dass er seinen eigenen Weg geht und keinen Konventionen folgt. Der Junge ist nicht nur Rapper, er ist Musiker, mit einem feinen Gespür für perfekt abgestimmte Samples, für kunstvolle Reime und klare Ansagen. Jazzige Beats wummern unter nachdenklichen Texten, die ihn als Außenseiter und Newcomer präsentieren, der jedoch seinen Weg in den Deutschrap-Olymp finden will.  Seine Lyrics zeugen von Selbstbewusstsein und Perfektionismus: „Also geh ich diesen Weg, auch wenn’s keinem hier recht ist“ – so rappt SVMMO auf „Vinyl“. „Keiner kann mich brechen, ich schreibe weiter fleißig meine Texte“. 

Manches klingt nach Veysel, oder nach dem jungen Kool Savas, der auch sein Idol ist. Genau wie Savas zeigt SVMMO klare Kante und eine deutliche Haltung, die sich von anderen abgrenzt: „Scheiss auf dein Sound, willst du Aggro Rap oder chilligen?“ fragt er. Und er kann es sich leisten, denn er hat beides drauf. SVMMO kann singen und rappen, spitten und fluchen – stets klingt es authentisch. „Die Clowns haben Erfolg mit Trap, doch klauen nur den Franzosenrap“, so schallt es in „Scheiss egal“ aus den Speakern. Man merkt, er will nicht mit dem Strom schwimmen, sondern geht seinen eigenen Weg.